Wie du deinen Traumjob im Hundebereich findest

Willst du schon ewig mit Hunden arbeiten? Du weisst nur nicht, wie beginnen und was genau du werden möchtest?

Die allererste und wichtigste Frage noch bevor der Businessplanung ist: Welcher „Job“ passt zu dir? Und wieso willst du mit Hunden arbeiten? 

Viele Menschen denken automatisch zuerst an den Beruf des Hundetrainers/der Hundetrainerin.
Doch gibt es eine Menge anderer Berufe, welche vielleicht besser zu dir passen.

Dogwalker/Dogwalkerin
Viele Berufstätige, welche während der Mittagszeit ihren Hund nicht spazieren gehen führen können sind auf DogwalkerInnen angewiesen. Falls du Hunde gerne nur tagsüber ausführen möchtest und über keine eigenen Räumlichkeiten verfügst, in denen du Hunde auch über mehrere Tage betreuen kannst, ist der Job des Dogwalkers ideal für dich. Du kannst auch einen Einstieg als DogwalkerIn machen, und mit der Zeit auch vermehrt Hunde in Urlaubsbetreuung aufnehmen. Um 1-2 Hunde auszuführen brauchst du meist keine spezielle Ausbildung. Erkundige dich aber, wie dies in deiner Stadt aussieht. Ein weiterer Vorteil des Dogwalkers ist, dass du nicht unbedingt ein Auto brauchst. Du kannst mit deinem Fahrrad oder ÖV zum auszuführenden Hund fahren und kannst von dort aus mit ihm Gassi gehen. Es gibt verschiedene Plattformen, auf denen du deine Dienste als DogwalkerIn anbieten kannst. 

Dogsitter/Dogsitterin
Hast du die passenden Räumlichkeiten Hunde bei dir zuhause aufzunehmen? Sobald du Hunde in einem gewerblichem Ausmass Hunde betreust, brauchst du wahrscheinlich eine Ausbildung. Erkundige dich also gut, welche Kriterien du erfüllen musst, um eine allenfalls nötige Bewilligung zu erhalten. 

Tier-Kinesiologe/Tier-Kinesiologin
Tier-Kinesiologen beraten Tierhalter und helfen durch verschiedene alternative Heilmethoden die Gesundheit der Tiere wieder herzustellen. Tier-Kinesiologen arbeiten zum Beispiel mit den kinesiologischen Muskeltests um herauszufinden, welche Mittel helfen das Tier zu heilen. So verwenden Tier-Kinesiologen zum Beispiel Bachblüten oder auch Schüsslersalze und Homöopathie.

Hundetrainer/Hundetrainerin
Du liebst nicht nur Hunde, sondern auch den Umgang mit Menschen? Als HundetrainerIn brauchst du ein extremes Gespür für beide Enden der Leine! Du musst vor allem mit den Menschen arbeiten. Gute HundetrainerInnen können sehr verständlich erklären und sind flexibel in ihrem Denken. Überlege dir, ob du dich auf eine spezielle Richtung spezialisieren möchtest? Willst du am liebsten eine „normale“ Hundeschule leiten, in der du Gruppenkurse anbietest? Oder willst du lieber mit einem Team arbeiten und eher Verhaltensberatung im Einzelcoaching anbieten? Du kannst dich auch auf Hundesport fokussieren. Es lohnt sich auf jeden Fall die verschiedenen angebotenen Ausbildung gut zu vergleichen, um bestmöglichst davon profitieren zu können. 

Tellington-TTouch-Practitioner
Die Tellington-TTouch® Methode ist aus meiner Sicht eine grossartige Art um Tieren und auch deren Menschen weiterzuhelfen. Die verschiedenen Elemente der Methode helfen sowohl Mensch als auch Tier, ein emotionales, körperliches und geistiges Gleichgewicht zu fördern.

Hunde-Ernährungsberater/Ernährungsberaterin
Falls du dich für das Thema Ernährung schon immer interessiert hast, kann der Job des Hunde-Ernährungsberatenden passend für dich sein. Du kannst dich extrem aus- und weiterbilden in diesem Bereich. Und ein tolles Angebot erarbeiten um Hundehaltenden zu helfen, ihre Hunde ausgewogen zu ernähren.

Hundephysiotherapeut/Physiotherapeutin – Hundeosteopath/Osteopathin
Wie für Menschen, gibt es auch für Hunde Physiotherapeuten und Osteopathen, welche zum Beispiel nach einer Verletzung helfen Muskeln aufzubauen und am Bewegungsapparat des Hundes arbeiten.

Hunde-Friseur/Friseurin
Du liebst es Hunde zu pflegen und bist einfühlsam? Hunde mit viel Unterwolle oder auch solche, die nicht haaren sind auf einen Termin beim Hunde-Friseur/Friseurin angewiesen. Nach der Ausbildung besteht für dich die Möglichkeit in einem Hunde-Salon zu arbeiten oder deinen eigenen zu eröffnen.

Shopbesitzer/Besitzerin
Hundehaltende lieben es ihren Hund zu verwöhnen. Egal ob Leckerlie, Napf, Leine, Geschirr oder Körbchen. Die meisten Hundehaltenden lieben es für ihren Hund shoppen zu gehen. Sei dies in einem echten realen Laden oder in einem Online-Shop. Durch ein originelles Angebot kannst du dich von der Konkurrenz abheben und viele Menschen und Hunde durch dein Sortiment beglücken.

Kombinationen!
Selbstverständlich kannst du auch verschiedene dieser Jobs miteinander kombinieren!
Sei kreativ. Der nächste Schritt ist dann eine Businessplanung (bald gibt es mehr dazu).

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Welcher Einfluss deine Persönlichkeit auf deinen Hund hat- THE BIG FIVE

Dieser Beitrag soll dir einfach erklärt die verschiedenen Persönlichkeitsmerkmale vorstellen und zeigen, wie diese dich und deinen Hund beeinflussen.

In der Persönlichkeitspsychologie werden Fünf Dimensionen, die BIG FIVE unterschieden. Es gibt ein ganz einfache Eselsbrücke, wie du dir diese merken kannst:

OCEAN (Ich stelle mir die Persönlichkeit als Welle vor, die im positiven und negativen Sinne die Mitmenschen mitreissen kann)

Openness/Offenheit
Offenheit für Erfahrung. Wie zeige ich mich in neuen Situationen? Bevorzuge ich Routinen oder Abwechslung? Bin ich eher pragmatisch oder doch fantasievoll?

Conscientiousness/Gewissenhaftigkeit
Wie wichtig ist mir Organisation? Bin ich eher vorsichtig? Bin ich stark impulsiv und wie diszipliniert bin ich?

Extraversion
Bin ich zurückhalten oder doch eher gesellig? Wie ernst oder reserviert bin ich? Oder bin ich eher herzlich und lebenslustig?

Agreeableness/Verträglichkeit
Neige ich dazu rücksichtslos zu sein oder bin ich weichherzig? Bin ich misstrauisch oder vertraue ich schnell? Bin ich unkooperativ oder doch hilfsbereit?

Neuroticism
Emotionale Stabilität vs. Instabilität. Bin ich eher ruhig und sicher oder doch ängstlich und unsicher? Bin ich selbstzufrieden oder habe ich Selbstmitleid.

Die Stabilität der Persönlichkeit nimmt mit dem Alter zu. Auch spielt die Erblichkeit eine gewisse Rolle, diese liegt bei den verschiedenen Dimensionen bei ca. 50% (Loehlin et al. 1998, Yamagata et al. 2006).

Was haben diese Persönlichkeitszüge nun zu bedeuten?
Sowohl unterschiedliche Menschen und Hunde verhalten sich in der selben Situaiton nicht gleich. Es kann sein, dass der eine Mensch an einem neuen Ort ganz leicht Kontakt zu anderen Menschen findet, ein zweiter Mensch aufgrund seiner Persönlichkeitsmerkmale,( z.B. wenig Offenheit für neue Erfahrungen, also Zurückhaltung und Reserviertheit) aber lieber in einer Ecke stehen bleibt und wenig auf andere Menschen zugeht (starke Introversion).

Hunde spiegeln uns!
Deine Persönlichkeit beeinflusst dein Verhalten stark! Wenn du also eher unsicher reagierst, wird dein Hund dies spüren. Die Spiegelneuronen deines Hundes werden aktiviert und auch er wird sich eher unsicherer verhalten. Aber das Gegenteil ist auch der Fall. Wenn du nämlich sicher reagierst und ruhig und entspannt bleibst, nimmt dies dein Hund wahr und es gelingt ihm auch leichter, selber gelassen zu bleiben.

Stress- Sympathikus und Parasympathikus
Die Stressreaktion besteht aus den zwei Gegenspielern Sympathikus und Parasympathikus.

Quelle: https://xreferat.com/31/363-1-adrenalin.html

Wenn der Sympathikus aktiviert ist, wird unser ganzer Körper in den Kampf- oder Fluchtmodus versetzt. Die Atemfrequenz und der Puls steigt, die Verdauung wird allmählich ganz zurückgeschraubt. Viele weitere Vorgänge finden im Körper statt, wie z.B. die Ausschüttung von Adrenalin. Aber was kann man nun tun?
Am leichtesten ist es über die Atmung den Parasympathikus zu aktivieren.
Dies ist ganz einfach, aber die meisten Menschen vergessen in Stresssituationen richtig zu atmen. Dies merken natürlich auch unsere Hunde. Es ist sehr offensichtlich, wenn wir nicht mehr atmen. Die Atmung hängt stark mit unserem Puls und der Herzratenvariabilität zusammen. Auch ist unser Herz mit unserem Gehirn verknüpft. Sobald wir also in einen Stressmodus kommen, nicht mehr sauber atmen und unser Herz unregelmässig schlägt, nimmt auch die Verbindung zwischen Herz und Hirn ab. Dies ist der Moment, indem es uns sehr schwer fällt Entscheidung zu treffen und diese dann oft durch den starken Stress geprägt sind.

ATME!
Versuche beim Auftreten von Stress dich auf deine Atmung zu konzentrieren!
Atme tief ein und fülle dazu deinen Bauch und die Lungen mit Luft. Achte aber genauso auf ein langsames und bewusstes Ausatmen! Du wirst bestimmt merken, wie dein Puls sinkt und dein Herz beginnt gleichmässiger zu schlagen.

Du kannst deine Persönlichkeit nicht von Grund auf ändern! Aber du hast wohl einen Einfluss darauf, wie du dich verhälst und welcher Spiegel du deinem Hund sein willst!

go explore the world with your dog
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Erregungstransfer- oder wieso dein Hund plötzlich reagiert

Falls dein Hund an der Leine zum Beispiel auf andere Hunde mit Bellen reagiert und er im Alltag plötzlich beginnt auch andere Sachen anzubellen, kann dir dieser Beitrag eine Erklärung dafür bieten.

In der Theorie des Erregungstransfers wird erklärt, dass eine 1. Erregung A gemeinsam mit einer 2. Erregung B nicht einfach nacheinander gereiht stattfinden, sondern dass sich die beiden Erregungen sogar kumulieren.

So entsteht also im Körper mehr Erregung als wenn die einzelnen Erregungen A und B getrennt voneinander stattfinden würden.

Dies hat einen Einfluss auf die Impulskontrolle deines Hundes!
So kann sich dein Hund z.B. bei einer 1. Erregung A noch gut hemmen und reagiert nicht auf einen Auslöser, da dieser noch unter der Hemmschwelle liegt.

Sobald nun aber eine 2. Erregung hinzukommt und die 1. Erregung im Körper noch nicht abgebaut ist, kumulieren sich die zwei Erregung und es entsteht mehr Erregung, wie in der Kurve C ersichtlich ist.
Die Krux an der Sache ist nun, dass dein Hund plötzlich auf Auslöser reagiert, die alleine noch unter seiner Reizschwelle liegen würde. Dadurch das sich die Erregung aber kumuliert hat dein Hund nicht mehr genug Impulskontrolle und reagiert auch auf andere Auslöser.

Deshalb ist es immer sinnvoll nach einer Steigerung des Erregungsniveaus deines Hundes zuerst einmal dieses wieder zu senken. Je mehr dein Hund die Erregung abbauen kann, desto weniger wird sich diese Erregung in die nächste Situation transferieren und sich auch weniger mit der nächsten Erregung kumulieren.
So sind zum Beispiel Schnüffelspiele oder auch sanfte Berührungen eine gute Möglichkeit deinen Hund zu beruhigen.
Verlasse den Ort der hohen Aufregung nicht direkt. Sonst speichert dein Hund diesen Ort zum Beispiel damit ab, dass dort zuletzt eine Katze war. Beim nächsten Mal, wenn dein Hund wieder dorthin kommt, wird er an dieses letzte Bild erinnert und seine körperliche Erregung steigt.

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Tipps bei Gewitter-/Geräuschs- und Feuerwerksangst

Durch die Sommerzeit entstehen einerseits wieder vermehrt Gewitter, andererseits wird in der Schweiz schon bald, am 1. August wieder Nationalfeiertag gefeiert und an diesem Tag werden wieder viele Hunde durch das Geknalle in Angst und Schrecken versetzt.

Was du jetzt schon tun kannst um deinen Hund auf diese Tage vorzubereiten
-Besorge deinem Hund ein Thundershirt oder eine Bandage
-Kauf dir eine Geräusch-CD oder lade im Netz verschiedene Geräusche runter
-Halte Rescue-Bachblüten für unerwartete Situationen bereit

Thundershirt oder Bandage
Wie es der Name schon sagt, wurde das Thundershirt speziell entwickelt dass geräuschempfindliche Hunde während solchen Situationen Geborgenheit und Schutz durch das Tragen des Thundershirts spüren können.
Die Bandage hat eine sehr ähnliche Wirkung. Das Thundershirt wirkt jedoch etwas mehr, wie ein Lieblingspullover bei Menschen. Man fühlt sich einfach wohl und geborgen in seinem Pullover. Das Thundershirt wirkt fast wie eine angenehme Umarmung, so dass dein Hund sich während stressigen Situationen geborgener und sicherer fühlt.

Training mit Geräuschen
Du kannst deinen Hund auch schrittweise an verschiedene immer lauter werdend Geräusche gewöhnen.

Bitte fange mit einer sehr niedrigen, leisen Lautstärke an! Auch wenn dein Hund noch gar keine Stresszeichen zeigt, beginne wirklichauf einer sehr leisen Stufe.

Lass die Geräusche laufen und beschäftige deinen Hund dann mit etwas Positivem.
Zum Beispiel kannst du ihm Futter in der Wohnung verteilen, einen gefüllten Kong geben oder auch beginnen mit ihm zu spielen. Bei dies
em Schritt geht es darum, dass dein Hund lernt Geräusche als etwas positives zu verknüpfen.

Wiederhole diese Schritte jeden Tag! Drehe die Lautstärke jeden Tag eine Stufe höher auf. Aber wirklich nur eine Stufe. Das Ziel ist, dass du die Geräusche am Schluss sehr laut abspielen kannst und dein Hund wirklich Freude an diesen Geräuschen empfindet.

ABER: Die Geräusche simulieren noch lange kein echtes Gewitter oder Feuerwerke.
Sie können aber deinem Hund helfen, als erster Schritt doch mit lauteren Geräuschen zurecht zu kommen.

Tipp: Du hast bereits eine gewisse Zeit geübt und kannst die Geräusche laut abspielen und dein hat Hund Freude und kann auch fressen und spielen.
PRIMA! Beim nächsten Mal, wenn ein Gewitter aufzieht, kannst du die Geräusche abspielen und beginnen mit deinem Hund Futter zu suchen, ihm den Kong zum auslecken geben oder zu spielen. Da er die Geräusche von der CD kennt, wird dein nun Hund leichter fressen können, als wenn er nur das Gewitter draussen hört.

Beachte: Früher und leider immer noch galt die Regel „du musst deinen Hund während einem Gewitter ignorieren, sonst verstärkst du seine Angst“. Stell dir aber nun einmal vor, du sperrst eine Person mit einer starken Spinnenphobie in einen Raum und sagst ihr „du brauchst keine Angst haben, ich komme in 2 Stunden dann wieder“. Wie wird sich diese Person wohl fühlen? Sie wird sich sicher von dir in Stich gelassen fühlen!
Klar ist es kontraproduktiv, wenn man zwei Spinnenphobiker, welche sich gegenseitig Angst machen in einen Raum sperrt. Aber es geht viel mehr um Social Support, wenn du nämlich eine Situation neben einer Person durchstehst, welche dir einfach nur ein wenig Halt gibt, soziale Unterstützung eben, dann fühlst du dich gleich wohler. Die andere Person sollte aber klar eine gewisse Souveränität ausstrahlen. Zum Beispiel tief und langsam atmen, eine angenehme und ruhige Stimmlage beim Sprechen und vielleicht fühlt sich sogar ein wenig körperlicher Kontakt gut an.
In diesem Artikel gibt es ein tolles Video! Du siehst, wie ein gestresster Affe von seinem Freund sofort umarmt wird und dadurch sich nicht weiter in den Stress steigert.
Affenumarmung
Deinem Hund geht es sicher ähnlich. Gib ihm während stressigen Situationen Halt,
einen Rahmen indem er sich sicher und geborgen fühlen kann! Lass ihn nicht mit seinem Stress alleine, sonst lernt dein Hund nur, dass du ihn im Stress im Stich lässt und er die Situation alleine bewältigen muss. Sei also bitte ein richtiger Fürsorgegarant für deinen Hund. Beachte aber, dass Kaniden keine Menschen sind und es im Gegensatz zu den Affen nicht so gerne mögen, mit beiden Armen umarmt zu werden. Finde also heraus, welche Berührung dein Hund mag und ihm Halt geben.


Entspannungsmusik
Du kannst zusätzlich auch die CD „Through a Dog’s Ear“ kaufen.
Darauf sind Lieder enthalten, welche psychoaktiv wirken und ganz ohne Üben eine positive und beruhigende Wirkung auf deinen Hund haben. Als ich die CD vor Jahren gekauft habe, war ich bei einer Kollegin zu Besuch. Die CD wurde sofort ausgepackt und unsere 3 Hunde waren grad noch ein bisschen unruhig. Dann habe ich die CD abgespielt und konnte es selber kaum glauben, dass die 3 Hunde innerhalb von weniger als 5 Minuten alle auf ihren Decken lagen und begonnen haben zu schlafen. Wir konnten unseren Augen kaum glauben.
(Mittlerweile gibt es den Relaxodog, welcher auch grossartige Unterstützung im Training bieten kann.)

Akute Notfallhilfe
Falls doch plötzlich ein Gewitter auftaucht und du noch nicht zum Üben gekommen bist,  kannst du deinem Hund helfen, wenn du Radio oder TV laut laufen lässt. Wenn möglich die Rollladen runterlässt und selber ganz ruhig und entspannt bleibst. Auch würde ich immer Rescue Bachblüten für eine solche Situation bereit halten! Viele Hunde ziehen sich aufgrund der elektrostatischen Ladung, die bei Gewitter entsteht. gerne ins Badezimmer oder sogar die Dusche oder Wanne zurück.

Falls du beim Training Hilfe brauchst, gebe ich dir gerne auch Coaching via Skype oder Telefon. Selbstverständlich kannst du auch ein Live-Einzeltraining mit mir buchen.

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Cool & competent… Hunde brauchen Führung

Egal ob du auch zu der Fraktion der positiv verstärkenden Trainern gehörst. Ob du wie ich zur TTouch-Familie gehörst 😉
Oder ob du einfach nur ein ganz stinknormaler Hundehalter bist.

Dieser Text wird sich um unser Denken handeln und soll eine Bitte für Toleranz gegenüber anders Denkenden sein und auch für mehr Flexibilität in unserem Denken sorgen. Und vielleicht können wir auch unser Denken überdenken. DENKSTE!!!!

Ich bin ein Mensch der gerne provoziert und heikle Themen anspricht! (und ja, denken tu ich auch gerne)

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cool & competent- so will ich sein und das auch ausstrahlen!

Meiner Meinung nach genügt es nicht dem Hund einfach im richtigen Moment Leckerlies reinzustopfen! Das habe ich am eigenen Leib erleben dürfen, als ich Lea adoptierte, welche früher draussen fast gar nix fressen konnte. Dies ist jedoch eine andere Geschichte.

Braucht es einfach nur eine gute Beziehung?

Bindung und Beziehung sind eigentlich sehr abstrakte Worte!
Was können wir uns genauer darunter vorstellen?
Mir hilft es weiter, die Worte zuerst in einen Kontext zu setzen.
Du bindest dich gerne an eine Person die dich führt, souverän ist und dir ausserdem noch Sicherheit gewährleistet. Schon nur rein an manchen Menschenfetischen ist allzu gut zu erkennen, dass es doch sehr befriedigend (im wahrsten Sinne des Wortes) sein kann, Macht abzugeben und sich führen zu lassen! Mir als Mensch fällt es nur extrem schwer, mich von jemanden führen zu lassen, da ich selber so kontrollsüchtig bin und alles selber machen möchte! Wenn ich mich aber bei jemandem wirklich wohl fühle, dann lass ich auch gerne einen anderen souveränen z.B. Autofahren. Sobald jemand unsicher fährt oder selber an sich zweifelt, will ich sofort wieder selber das Steuer übernehmen und fühle mich erst dann wieder sicher!
Aber das ist unter Lebewesen der gleichen Art! Ich habe ein klares Bild und weiss, wie man anständig Auto fährt. Falls jemand diese Massstäbe nicht erreicht, setze ich einen Stempel auf diesen Menschen als „schlechter oder unsicherer Autofahrer“.
Hunde denken nicht so und analysieren keine menschlichen Führungsdefizite.
Hund lernen aber sehr wohl eigene Strategien zu entwickeln und so entstehen dann auch für Menschen unerwünschte Verhalten (Der Hund ist weder dominant, noch will er die Weltherrschaft übernehmen).
Es braucht aber keine gute Bindung oder Beziehung zu einem Menschen, dass ich mich als Beifahrer wohl fühle. Ich war auch schon in Fahrtrainings Beifahrer und habe mich von der ersten Sekunde sicher gefühlt (Das Gegenteil war auch der Fall). Dies hat alleine mit der Ausstrahlung der Person hinter dem Steuer zu tun gehabt!
Also brauch ich noch nicht mal langwierigen Bindungsaufbau um mich sicher zu fühlen.

Was Bindung mit Magnetismus und Sparen zu tun hat

Eine Bindung baust du auf und sie wird sogar stärker, je wohler und sicherer du dich bei jemanden fühlst. Also könnte man sagen, der Magnet wird immer stärker und du fühlst dich auf eine gewisse aber gute Art immer mehr zu einer Person hingezogen. Du kannst dich bei einer gesunden Bindung aber immer distanzieren ohne unter der Entfernung zu leiden. Sonst entsteht eine Abhängigkeit und keine gute, sichere Bindung.
Jedes schöne gemeinsame Ereignis kann mit Geld auf ein Konto einzahlen verglichen werden (oder eben dem Magneten der stärker wird). Je mehr auf dem Bindungskonto drauf ist, desto besser. Auf Hunde bezogen bedeutet dies, dass dein Hund, auch wenn er gerade ein Monster sieht, sich lieber an dir als Mensch orientiert, als einfach vor dem Monster zu flüchten oder es angreifen zu wollen.

Eigentlich könnte alles so einfach sein!

Einerseits braucht es ganz klar die positive Verstärkung um unsere Hunde zu TRAINIEREN!
Und das Training beinhaltet auch das Erlernen von GRENZEN.
So liegt es in unserer Menschenverantwortung den Hund nicht Fehler machen zu lassen.
Wir müssen den Alltag so gestalten, dass unser Hund sich um uns herum immer sicher genug fühlt, dass er sich an uns orientieren kann und nicht eine andere Strategie, wie z.B. Flüchten oder Kämpfen ergreifen muss.
Dies ist doch dann FÜHRUNG?
Der Mensch weiss genau, wie viel er von seinem Hund verlangen kann und der Hund muss keine Fehler machen. Dann sind die Grenzen ganz klar und werden auch nicht in Frage gestellt.

Hunde spüren und riechen menschliche Unsicherheit!!!!!!!!
Dies ist für mich der springende Punkt!
Ich kenne auch einige positiv verstärkende Hundetrainer/Trainerinnen welche auf mich nicht sehr sicher wirken. Da kann es den anders Denkenden schon mal so vorkommen, als ob wir unsere Hunde einfach nur mit Futterbelohnungen verdummen wollen.
Es braucht aber ganz schön viel Ehrlichkeit sich einzugestehen, dass das Herz bei Hundebegegnungen doch schneller pumpt, dass wir mehr Adrenalin ausschütten und plötzlich unruhig atmen! Kein Wunder, dass der Hund unruhig wird und beginnt zu bellen.
Auch wir Menschen müssen an uns arbeiten! Wir müssen lernen in schwierigen Situationen ruhig zu bleiben und cool & competent zu sein. Unsere Hunde werden uns dankbar dafür sein und sich noch wohler fühlen!

Die anders Denkenden
Ich setze mich sehr gerne in den Kopf von Menschen, die an Rudeltheorien und Dominanzgetue glauben. Nur so kann ich verstehen, was und wieso sie so denken. Dies erlaubt mir dann auch allenfalls in Gesprächen besser argumentieren zu können. Und wisst ihr was?
Vielleicht kann ich sogar was von anders Denkenden lernen!
Also wenn ihr das nächste Mal auf einen Text von Rudelführern stolpert, dann versucht doch den Text mit anderen Augen zu lesen und nicht gleich voller Vorurteile eine Hetzkampagne zu beginnen.

Und DENKSTE?

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Das Ruhe- und Schlafbedürfnis unserer Hunde

Gerade in meinen Entspannungstrainings erzähle ich immer, wie wichtig genug Ruhe und Schlaf für unsere Hunde ist und das Hunde optimal zwischen 17-20 Stunden pro Tag schlafen.
Der Schlaf dient zur Regenerierung und Verarbeitung und ist somit lebenswichtig.

Hier zwei tolle Artikel über das Ruhe- und Schlafbedürfnis unserer Hunde:

Ruhebedürfnis – Wie viel Schlaf braucht der Hund?

Welches Schlafbedürfnis Hunde haben

Kein Körbchen zu klein
Kein Körbchen zu klein
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Podenco- (K)ein Hund für die Schweiz

Podenco- (K)ein Hund für die Schweiz

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Bild: www.beatweissen.ch

Podenco = selbständiger Jagdhund aus Spanien

In erster Linie sind Podencos genau dies- JAGDHUNDE!
Aber der grosse Unterschied zu den anderen Jagdgebrauchshunden ist die selbständige Jagdweise der Podencos. Sie sind nämlich Solitärjäger, was bedeutet, dass sie selbständig ohne Zusammenarbeit mit dem Menschen jagen , alle Jagdsequenzen in sich haben und auf der Jagd alle ausüben. Sowohl stöbern, aufscheuchen als auch hetzen und packen gehören ins Verhaltensrepertoire der Podencos. Meistens werden Podencos für die Kaninchenjagd in der Meute verwendet.

Podencos aus dem Tierschutz

Entweder direkt aus der Tötung, in einem Refugio in Spanien oder auf einer Pflegestelle.
Über Tierschutzorganisationen finden sich unzählig viele Podencos verschiedenen Alters, welche auf ein Zuhause warten. Oft ist nur wenig über die Herkunft der Hunde bekannt und nicht vorausschaubar wie sie sich in einem neuen Zuhause hierzulande verhalten können. Ausser die Hunde sind auf einer Pflegestelle untergebracht und können kennengelernt werden.

Grundsätzlich gilt, ganz junge Hunde wurden meist noch nicht für die Jagd verwendet.
Ausserdem können sich jüngere Hunde meist noch besser an andere Umweltreize gewöhnen. Durch gezieltes Schleppleinentraining besteht die Möglichkeit einen jungen Podenco irgendeinmal in gewissen Gebieten frei laufen zu lassen.

Erwachsene Hunde wurden eher für die Jagd verwendet oder haben frei gelebt.
Die Trainierbarkeit solcher Hunde stellt sich als schwerer dar, da es schwieriger ist mit unseren Belohnungsmöglichkeiten im Vergleich zu dem sehr stark selbstbelohnendem Jagen mitzuhalten. Auch können Hunde schlechte Erfahrung mit Menschen oder der Umwelt erlebt haben und sich vor verschiedensten Sachen fürchten.

Was bedeutet das für die Podencohaltung in der Schweiz?

Wer sich überlegt einen Podenco zu adoptieren, sollte sich gut überlegen, was auf ihn zukommen kann und dass sich Podencos von den herkömmlichen Hunden stark unterscheiden. Die meisten Hunde, wie Labrador, Pudel und Co können oft frei gelassen werden. Es besteht aber die Möglichkeit, dass ein Podenco so stark ausgeprägtes Jagdverhalten zeigt, dass er nie frei gelassen werden kann. Ausserdem ist das Training mit den selbständigen Podencos meist um einiges undankbarer als mit Hunden, welche eine hohe Kooperationsbereitschaft haben. So zeigen uns Podencos deutlich, wann sie genug haben und wir als Menschen dürfen kreativer sein, wie wir unsere Hunde bedürfnisgerecht belohnen.

Fazit

Wer sich bewusst ist, was er sich mit einem Podenco ins Haus holt, soll dies auch tun. Schliesslich sind Podencos wirklich einzigartige Hunde und tolle Lehrmeister, welche mit ihrer Schönheit und ihrem Charakter aus der Masse hervorstechen!
Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich nach meinen zwei Podencos wahrscheinlich keinen weiteren mehr adoptieren werde. Aber ich bin sehr froh über die Erfahrungen die ich täglich mit meinen beiden sammle und möchte dies auch nicht missen. Die Herausforderung, etwas schwerer erziehbaren Hunde hat mich gereizt und deshalb entschied ich mich damals auch dafür Podencos zu adoptieren.
Ich konnte und kann viel über bedürfnisgerechte Belohnungen durch meine zwei Podencos lernen und gebe dies auch gerne an andere Hundehalter weiter.

Für Fragen stehe ich jederzeit zur Verfügung: info@faszination-hund.ch | 079 521 00 05

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Bild: www.beatweissen.ch
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