Im Fluss sein:

Was für ein harmonischer Spaziergang.
Ich war fasziniert wie Lea im Wasser stand und einfach geniessen konnte.
Heute wollte ich ganz bewusst mit meinen Hunden spazieren gehen. 
Wir entschieden gemeinsam, welche Wege wir wählten.
Ich liess die zwei viel Schnüffeln und sobald sie etwas zum Beobachten entdeckten, kniete ich mich neben sie und habe mitgeschaut, was sie wohl sehen mögen. Wirklich miteinander und nicht gegeneinander.
Es ist manchmal schwer nachzuvollziehen, aber die langen Leinen haben tatsächlich enorm viel Freiheit gegeben. So können sich die Hunde im Radius frei bewegen und müssen nicht ständig unterbrochen werden. Was nützt es einem jagenden Hund frei zu sein, wenn er ständig kontrolliert werden muss und sich nicht in seinem Element entfalten kann.
Meine zwei waren sowas von zufrieden nach diesem Spaziergang. Wir gingen nicht weit, aber voller Achtsamkeit und Verbundenheit.

Lass dich nicht in eine Struktur drängen oder vergleiche dich damit, was andere Hundehaltende mit ihren Hunden erreichen. Jeder hat eine andere Vorgeschichte, gerade Hunde mit grösseren Rücksäcken lernen im Vergleich zu anderen Hunden vielleicht etwas langsamer. Aber lass dich nicht unterkriegen, akzeptiere es und sei dankbar dafür.
Lass dich darauf ein, dass dein Hund dir den Weg zeigen darf. So schafft ihr gemeinsam Verbundenheit und eine schöne Mensch-Hund-Beziehung.

Lass das Wasser fliessen, finde zurück zu deinem Fluss.

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